Der Denkmalhof

Zwischen Fachwerkhaus und Ställen ist ein Denkmalhof eingerichtet, der Grenz- und Grabsteine aufnimmt. Besonders zu erwähnen sind der „Bauernchristus von Küdinghoven“ und eine vor einigen Jahren in Vilich gefundene Grabplatte aus dem Jahre 1757.

Rechts stehen zwei große Steine, an deren Seite bzw. Oberkante starke Aussparungen erkennbar sind. Es waren fest im Boden eingelassene Haltesteine, an denen die Rheinschiffe am Ufer vertäut wurden. Diese Funktion nehmen heute sogenannte Poller wahr.

Die Einschnitte an den Steinen sind Riefen, die im Laufe der Jahre von den Schiffstauen eingescheuert wurden. Das Bootsrelief auf einem der Steine hat keinen historischen Ursprung, sondern wurde vermutlich vom Besitzer der Anlegestelle als Verzierung angebracht.


Besondere Exponate:

Der Heisterbacher Grenzstein