1. Aktionssonntag 2018 am 13. Mai

(pc) Der erste Aktionssonntag in diesem Jahr hatte es in sich! Am Internationalen Museumstag boten die Organisatorinnen Petra Clemens, Geschäftsführerin des HGV, und Inke Kuster, Kuratorin, ein volles Programm für große und kleine Gäste mit vielen Mitmachaktionen. Susanne Leydag, Fachfrau für Restauration und Vergoldung, demonstrierte ihr Können: Für die Kleinen hatte sie Blüten und Schmetterlinge zum Vergolden dabei, da entstand so manches „last minute“ Geschenk zum Muttertag.

Fr. Leydag u. Hr. Schmerbeck

Wer sehen wollte, wie schön Schreiben sein kann, der war bei Kalligraphin Barbara Käppler genau richtig und durfte gern die Feder führen.  Was macht man nun mit schön beschriebenen Einzelblättern? Hier war Ingrid Behrens gefragt. Die Buchbinderin zauberte schnell und geschickt feine Büchlein aus Einzelblättern. Ihre Exponate brachten die Besucher zum Staunen.

Fr. Käppler, Fr. Leydag, Fr. Grebert u. Fr. Behrens

Das schaffte auch Bärbel Grebert, deren Ausstellung „Scherenschnitte – Zwischen Himmel und Erde“ noch bis zum 10. Juni im Museum zu sehen ist.  Mit ihr konnten Scherenschnitte gefertigt werden, einzigartig und mal ein ganz anderes „Selfie“.

Fr. Völker-Graumann u. Fr. Jacobs

Trotz des Dauerregens fanden mehr als 50 Besucher den Weg ins Museum und freuten sich nicht nur am gezeigten Kunsthandwerk und dem Museum, sondern genossen bei Kaffee und selbstgemachtem Kuchen angeregte Gespräche. Der nächste Aktionssonntag findet am 24. Juni statt.

Maiansingen 2018

Maiansingen im Heimat- und Geschichtsverei Beuel am Rhein e.V.

(pc) Einer alten Tradition folgend fanden sich am letzten Abend im April viele Mitglieder und Gäste im Heimatmuseum ein, um gemeinsam den Mai anzusingen. Die Museumsscheune erwies sich bald als zu klein für die wachsende Zahl der Sängerinnen und Sänger und so zogen alle trotz des frischen Wetters in den Museumshof.

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Plakette des Jahrtausendhochwassers von 1784

Am 25. Februar 1784 war sicherlich nicht solch ein strahlend sonniger Wintertag wie wir ihn in diesem Jahr erlebten.

Viele Besucher hatten sich im Heimatmuseum Beuel eingefunden, um des Eishochwassers von 1784 in der Form zu gedenken, dass eine Hochwasserplakette angebracht werden sollte. Das Fachwerkhaus des Heimatmuseums war eines der wenigen Häuser in Beuel, die die Katastrophe von damals überstanden hatte. Der  Sockel und auch das darüber liegende Geschoss hatten stand gehalten, weil sie gemauert waren, eine Bauweise, die zur damaligen Zeit nicht unbedingt üblich war.

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Matinee im Heimatmuseum

Jeder, der schon einmal Liebesnöte und Herzenstöne in seinem Leben erfahren hat, war bei der Matinee im Heimat- und Geschichtsverein am Sonntagmorgen genau richtig. Bodo Mario Woltiri unterhielt uns in gekonnter und gewohnter Weise. Dieses Mal war sein Thema die Liebe; doch nicht etwa die wirklich tragische, eher die mit Augenzwinkern und Wortspielen zu betrachtende. So begann er mit dem Anfang der Liebe – nämlich mit Adam und Eva, wenn sie heute wieder im Paradies leben würden.

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Blechgeschirr

Im der Küche des Heimatmuseums gibt es Blechgeschirr, z. B. Henkelmänner. In diesen Henkelmännern transportierten die Arbeiter ihr Essen in die Fabrik, da es keine Werkskantinen gab.  War der Arbeitsplatz nicht zu weit entfernt, brachten die Kinder oder die Ehefrau das Essen im Henkelmann zur Arbeitsstätte.

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