Täglich grüßt die Zahnbürste

Im Schlafzimmer des Museums hängen an einem Gestell am Wasch-tisch zwei Zahnbürsten. Die rechte Zahnbürste hat Naturborsten, ei-nen Holzgriff und einen silberfarbenen Aufdruck „Garantie“. Wie alt sie ist, kann ich leider nicht sagen, aber solche Zahnbürsten werden auch heute noch angeboten. Die linke Zahnbürste mit Kunststoffgriff ist von der Firma Fuchs, einem großen Zahnbürstenhersteller.

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Zunftzeichen „Frisör“ – Als der Friseur noch kein Hairartist war

In der oberen Etage im Fachwerkhaus  hängt ein Blechteller….

Früher pendelte solch ein Teller im Wind vor einem Friseursalon. Mit dem Schild „Friseur“ ist die Zuordnung klar, denn wer kennt es überhaupt noch, das alte Zunftzeichen. In Bonn gibt es wohl kein solches Schild mehr.

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Die Rührflügelwaschmaschine

Das Wäschewaschen im Zuber und mit Waschbrett ist eine schwere Arbeit und greift die Haut an. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man schon sehr früh über mechanische Hilfen nachdachte. So wurden bereits im 17. Jahrhundert in England die ersten handbetriebenen Waschmaschinen entwickelt. Diese bestanden im Prinzip aus einem klassischen Zuber mit einem Deckel, durch den eine Achse führte. Am oberen Ende dieser Achse befand sich eine Handkurbel und am unteren Ende ein Drehkreuz mit Holzzapfen und später mit sog. Rührflügeln, mit denen die Wäsche im Zuber bewegt wurde.

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