Baukasten – Ich baue mir mein eigenes Schloss

Um 1800 gab es die ersten Baukästen. Unser Baukasten, der im Fachwerkhaus in der 1. Etage steht, ist ein Kasten mit der Schutzmarke „Anker“, ein so genannter Ankerstein-Baukasten, der auf Friedrich Fröbel zurückgeht, der das erste pädagogisierte Spielzeug erfand, das sich der stufenmäßigen Entwicklung des Kindes anpasste.

Die aus Sand, Schlämmkreide und Leinöl gepressten Bausteine waren bis in die 1930 Jahre sehr und auch heute noch gefragt, da das Material vielfältige Spielmöglichkeiten bietet und das Kind mit den Steinen Bauwerke wie Burgen, Brücken und Schlösser errichten kann, die allein durch ihre Statik eine Größe erreichen , wie sie mit keinem anderen Bauklotz erreicht werden kann. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Albert Einstein, Erich Kästner und Walter Gropius schulten schon ihre Kreativität mit den Steinen.

Inke Kuster

Quelle: www.ankerstein.de

Brautkleid

Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid

 

Im 16. Jahrhundert trugen Bräute dunkle Kleider. Um 1900 wurde erstmals ein weißer Schleier zum schwarzen Brautkleid getragen.

Ab dem Ende des 17. Jahrhunderts schritten die adeligen Damen in weißen Kleidern zum Altar.

Die bürgerlichen Damen folgten im 20. Jahrhundert dieser Mode.

Weiß gilt als Ausdruck von Reinheit, Jungfräulichkeit und Unschuld.

Auch der Weiße Sonntag war früher schwarz – weiß

Inke Kuster

Täglich grüßt die Zahnbürste

Im Schlafzimmer des Museums hängen an einem Gestell am Wasch-tisch zwei Zahnbürsten. Die rechte Zahnbürste hat Naturborsten, ei-nen Holzgriff und einen silberfarbenen Aufdruck „Garantie“. Wie alt sie ist, kann ich leider nicht sagen, aber solche Zahnbürsten werden auch heute noch angeboten. Die linke Zahnbürste mit Kunststoffgriff ist von der Firma Fuchs, einem großen Zahnbürstenhersteller.

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