Besuch im Mackehaus

15 Mitglieder und Gäste des Heimat- und Geschichtsverein besuchten das Wohnhaus von August Macke, dem bekannten Bonner Maler, der leider nur 27 Jahre alt wurde.

Die Ausstellung in renovierten Räumen stand im Zeichen seiner vielen Reisen von denen

vor allen seine Skizzen, Zeichnungen und Porträts von den Menschen und ihren Tätigkeiten zu sehen waren. Aus der näheren Umgebung Bonns bis hin zur Eifel schrieb er fast nur selbst gemalte Postkarten.

Als zwölfjähriger malte er den Versuch, den er aber erst 1905, mit 12 Jahren auf einer Bildungsreise kennen lernte.

Später reiste er in die Kunstmetropole Paris, schloss Künstler Freundschaften, zeichnete und schrieb Briefe.

1912 unternahm er dann mit Paul Klee die langersehnte Orientreise nach Tunis.

Er malte die Menschen dort in ihrer natürlichen Umgebung und bei ihren täglichen Arbeiten und lieferte so Zeitzeugenberichte.

Neben der Malerei finden wir in den Vitrinen Stickbilder und einen Kaffeewärmer. Seine

Ehefrau und seine Schwiegermutter haben diese Handarbeiten nach seinen Entwürfen angefertigt.

Wir stiegen dann noch die Treppen hinauf ins Dachgeschoß, dem ehemaligen Atelier Mackes. Dort hängen Bilder seiner Familie.

Ein ansprechendes Modell des geplanten Erweiterungsbaues fand reges Interesse.

An diesem so schönen Sonnentag zog es alle alle ohne gemeinsame Einkehr nach Hause.

Text: Sybille Marks