Deutsche Währungsgeschichte in Cochem

Der Heimat und Geschichtsverein Beuel am Rhein hat mit 29 Mitgliedern den ehemaligen Geheimbunker der Deutschen Bundesbank in Cochem besucht. Jahrzehntelang eines der best-gehüteten Geheimnisse der BRD.

Gebaut um einen Atomkrieg zu überstehen, lagerten hier während des Kalten Krieges 15 Milliarden DM einer geheimen Notstandswährung.

Die 1.500 Quadratmeter große Bunkeranlage wurde von der Deutschen Bundesbank zwischen 1962 und 1964 im hunsrückseitigen Cochemer Stadtteil Cond rund 30 Meter unter der Erdoberfläche errichtet.

Die Standortwahl fiel bewusst auf Cochem, da das Moseltal einen sehr guten Schutz beispielsweise vor einer atomaren Druckwelle bietet. Zudem wurde ein linksrheinischer Standort gewählt. Frankfurt am Main liegt 108 km Luftlinie östlicher und damit näher an der innerdeutschen Grenze.

Bericht und Fotos: H. Kollack