Johann-Link-Straße

Die Johann–Link-Straße verläuft ziemlich genau von Westen nach Osten. Sie wird im Westen von einer Häuserzeile der Agnesstraße begrenzt. Im Osten mündet sie in die Limpericher Straße.

Sie kreuzt die Hermannstraße in Höhe der St. Josef –Kirche und später die Straße An St. Josef. Ab hier geht es hinunter, bis am Ende die Rudolf-Hahn-Straße in sie einmündet.

In dieser Straße findet man nur wenige Wohnhäuser. Von Ost nach West gehend liegen auf der linken Straßenseite zwischen Rudolf-Hahn-Straße und der Straße An St. Josef das katholische

Jugendheim Don Bosco und das Pfarrheim. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite stehen einige Wohnhäuser.

Die St. Josef Kirche nimmt im weiteren Verlauf dieser Straßenseite, nämlich zwischen der Straße An St. Josef und der Hermannstraße, die gesamte Straßenfront ein.

Gegenüber liegt der Krankenhausvorplatz, der seit 2007 Franziskanerinnenplatz heißt.

Auf der gleichen Straßenseite aber getrennt durch die Hermannstraße, liegen eine Metzgerei und einige Wohnhäuser.

Am Ende der Johann-Link-Straße – kaum zu bemerken in der Häuserzeile befindet sich ein Fußweg, der zur Rheinaustraße führt.

Früher hieß die Johann-Link-Straße Viktoriastraße. Mit diesem Namen ist sie im Adressbuch von 1905 aufgezeichnet. Sie war benannt nach der damaligen Kaiserin Augusta Viktoria, der Gemahlin von Kaiser Wilhelm II.

Im Amtsblatt der Stadt Bonn von 1977, S.115 lautet ihre Bezeichnung „Johann-Link-Straße“. Johann Link (1885 – 1964) war schon nach 1919 politisch tätig. Er gehörte dem ersten gewählten Gemeinderat an. Von 1945 bis 1961 war er Bürgermeister von Beuel und seit 1963 Ehrenbürger der Stadt

Beuel. Damals wurde ihm vom Rat auch die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ verliehen.

Ecke Hermannstraße/Johann-Link-Straße steht eine Apotheke. In diesem Gebäude befand sich zu Lebzeiten von Johann Link der KONSUM, dessen Leiter er war.

(Gertrude Jöbsch)