Wohin mit unserem Müll?

Die Möglichkeit, die Bonner Müllverbrennungsanlage zu besichtigen, nahmen 16 Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins wahr.


Abfallvermeidung, Wiederverwertung, Recycling und Energiegewinnung wurden im Vorfeld erklärt.
85 Mitarbeiter, ausgebildete Facharbeiter, sorgen für einen reibungslosen Ablauf vom Anliefern des Restmülls aus Bonn, dem Rhein-Sieg Kreis und j Euskirchen bis zum Endprodukt: Strom, Fernwärme und verbleibender Schlacke.
Sie wird im Straßenbau unter der Asphaltdecke verwendet. Vor 23 Jahren wurde die Anlage eröffnet. Sie erwirtschaftet Gewinn, der anderen städt. Einrichtungen zufließt.
Die Abgaswerte der drei großen Öfen unterliegen strengsten Emissionsschutzbestimmungen, die hier noch unterboten werden. Mit Helm und Schutzweste ausgestattet fuhren die Besucher zur Kabine des Arbeiters, der per Knopfdruck und genauem Augenmaß den Riesengreifer dirigiert, der die Trichter der Verbrennungsöfen bestückt. Fragen nach dem Verlauf des gesammelten Abfalls wurden beantwortet: Papier, Glas, Plastik und Restmüll werden anderen Orts gesichtet, sortiert und erst dann zur Verbrennung gebracht.
Papier kann siebenmal recycelt werden, farbig sortiertes Glas beliebig oft. Den Abschluss der Führung bildete der Blick, durch ein kleines Fenster, in die Flammen eines Ofens.