Podiumsdiskussion zum Thema Hochwasser

Ende Dezember hatte der Generalanzeiger zu einer Podiumsdiskussion in das Heimatmuseum Beuel eingeladen. Anlass war die Erinnerung an das Jahrhundert-hochwasser von 1993.

Das Interesse an diesem Thema war so groß, dass die Scheune des Museums die Besucher kaum unterbringen konnte.
Die Moderation hatte Holger Willcke, Lokalredakteur für Beuel, übernommen. Ansprechpartner für das Publikum waren u. a. Helma Linzbach, Hans Lennarz, Hanns Möhle, Egon Peffekoven.
Interessiert waren die Anwesenden im Besonderen am Hochwasserschutz, der nach heutigem Stand bis zu einem Pegelstand von 9.50 m für Beuel gesichert ist. Das, was Beuel in dieser Hinsicht an Schutzmaßnahme getroffen hat, ist schon erstaunlich und hebt sich von denen anderer Kommunen sichtbar ab. Die Renovierung des Sieg- und Rheindeiches sind einige der Maßnahmen. Weitere sind im Gespräch.
Die Tatsache, dass Beuel praktisch eine Insel ist – umgeben vom Rhein und einem alten Rheinarm, dem Muchewasser, war vielen nicht klar. Das bedeutet, Wasser wird es immer geben; wie hoch, bestimmt der Rhein.
Manche lustige Begebenheit wurde aus den Reihen der Zuhörer wurde erzählt. Das Resumée:
Hochwasser hat auch gute Seiten. Nachbarschaftshilfe ist angesagt und die eigenen Bedürfnisse werden gegen Null reduziert.
Eine Ausstellung mit dem Titel „Wenn der Rhein zu Besuch kommt – Hochwasser in Beuel“ ist bis zum 23. Februar 2014 im Heimatmuseum Beuel zu sehen.