Besuch des UN-Campus

20 angemeldete Vereinsmitglieder passierten die Sicherheitsschleuse zum UN Campus im „Langen Eugen“. Harald Ganns empfing die Gruppe. Sein Vortrag im kleinen Konferenzsaal über die Entwicklung des Bonner UN Campus wurde von einem kurzen Film unterstützt.


Seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1991, verstärkte die Stadt ihre Bemühungen, UN-Behörden für Bonn zu gewinnen. Sie konkurrierte damals mit Genf, trug aber den Sieg davon.
Sie punktete mit ihrer Umweltfreundlichkeit, ihrer Aufgeschlossenheit der Welt gegen über (Hauptstadt-Erfahrung) und der guten Verkehrsanbindung.
1996 wurden Büros des Klimasekretariats im „Haus Carstanjen“ bezogen. Im Juli 2006 erfolgte dann die offizielle Eröffnung des UN Campus durch den damaligen Generalsekretär Kofi Annan und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es wurde der „Lange Eugen“ bezogen, das alte Abgeordneten-Hochhaus.
Weitere ehemalige Regierungsgebäude wie Wasserwerk, Abgeordneten-Hochhaus werden noch um- und ausgebaut, der Campus wächst weiter.
Der Schwerpunkt der Arbeit in Bonn liegt in einer nachhaltigen Entwicklung; d. h. die uns Menschen zur Verfügung stehenden Erden-Ressourcen so zu nutzen, dass sie auch späteren Generationen noch gute Lebensbedingungen bieten. In zahlreichen Konferenzen werden Ideen und Vorschläge entwickelt, die den jeweiligen Regierungen mitgeteilt werden, um ihre Bemühungen zu unterstützen: z.B. Katastrophen-Vorsorge, Gesundheitswesen, Wüstenrückbildung und besonders Klimaschutz. Zahlreiche, sehr
flache Insel-Staaten im Pazifik befürchten den Anstieg des Meeresspiegels.
In Bonn finden jährlich viele große Konferenzen mit oft mehr als 2000 Teilnehmern aus aller Welt statt; man benötigt große Räumlichkeiten und wartet deshalb auf das versprochene Konferenzzentrum.
In der 29.Etage bot der Rundgang bei klarer Sicht die Türme des Kölner Doms und einen grandiosen Blick auf Bonn und Beuel; danach trank man Kaffee in jeder gewünschten Zubereitung.