Besuch des Posttowers

Am 14. Juli trafen wir uns gegen 13.45 vor dem Posttower, um später an einer Führung teilzunehmen.

20 Personen waren angemeldet, doch die Führung startete nur mit 18 Gästen. Zuerst schauten wir einen 12 minütigen Film über die Erbauung des Posttowers im Jahr 2002. Danach ging es in den 2.Stock des Nebengebäudes. Zur Information sollte man wissen, dass es sich eigentlich um 2 Türme handelt, die ein Stück versetzt zueinander stehen.

Dieser Spalt ist sehr wichtig für das Klimasystem im Tower. Zur Abkühlung bzw. im Winter zur Heizung nutzt der Posttower Grundwasser aus dem eigenen Brunnen und erhitzt dieses gegebenenfalls, um es danach durch die Leitungen in den Decken strömen zu lassen. Dies erspart insgesamt 35% der Energiekosten und das Wasser wird, wegen der Filter, sauberer über einen angelgten See in den Rhein zurück gelassen. Nachdem wir dann im 2. Stock etwas über die eben genannte Klimatechnik erfahren hatten, fuhren wir in 9er Gruppen mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug mit 6m/sek. auf eine Höhe von 120m in den 30.Stock. Dort befindet sich eine nationale und weltweite Briefkastenausstellung.

Zudem ist die Aussicht, bei gutem Wetter bishin nach Köln, doch bei uns nur etwa bis Schwarzrheindorf und Umgebung.

Zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel Weihnachten oder der Fußball-WM, erscheint der Posttower in dazu passenden Bildern.

Nach dem Finale am 13.7. erschrahlte ein riesiger WM-Pokal. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr interessanter und für manche schwindelerregender Ausflug war. Bei gemütlichem Beisammensein und einem Stückchen Kuchen ließen wir das Erlebte erstmal sacken, denn ab heute sieht man den Postower mit ganz anderen Augen.

Text: Lena Weißkirchen