Studienreise ins Vogtland

Bei trübem Himmel, aber die Sonne im Herzen, fanden sich 43 Mitglieder und Gäste des Heimat- und Geschichtsvereins pünktlich am Treffpunkt ein. Reiseziel war das Vogtland. Nach acht Stunden Fahrt erreichten wir Chemnitz, den Ort, an dem wir die nächsten sieben Tage verbringen wollten.

Das Programm für diese Zeit war gut ausgewählt.<zu einem Stadtrundgang durch Chemnitz kam der Besuch des Felsendomes in Rabenstein, ein eindruckvolles Erlebnis. Dresden, auch Elbflorenz genannt, begeistert immer wieder durch seine prachtvollen Barockbauten. Leipzig, die Stadt, in der durch den mutigen maßvollen Einsatz der Bevölkerung die Wende ihren Anfang nahm, wurde uns auch als traditionelle Bücherstadt und Wirkungskreis von Johann Sebastian Bach präsentiert.
Einen Blick über die Grenze nach Tschechien ermöglichte der Besuch in Marienbad und Franzensbad, Heilbäder für viele Leiden und mit ihren prächtigen Häusern eine wahre Augenweide.
Das Weihnachtsland, nämlich das Erzgebirge, besticht nicht nur durch seine handwerkliche Kunst. Die Landschaft im Herbst ist zwar schon rau, doch wunderschön.
Bad Elster, ein Staatsbad im Vogtland, war das letzte Tagesziel. Wer Ruhe und Beschaulichkeit liebt, ist hier gut aufgehoben.
Zum neunten Mal war der Heimat- und Geschichtsverein unterwegs in die neuen Bundesländer, um diese kennen zu lernen.
Alle Teilnehmer freuten sich, diese Reise mitgemacht zu haben.