Besuch des Arboretum Park Härle in Oberkassel

„Ein Kleinod für Liebhaber“, so nannte der technische Leiter, Michael Dreisvogt, „seinen Park“. 20 Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins hatten sich aufgemacht, bei schönstem Herbstwetter den Park in Oberkassel zu besuchen.


Wir erfuhren, dass die Geschwister Härle beschlossen hatten, ihr Privateigentum, das sie mit Sachverstand und Engagement wachsen und gedeihen ließen, nach ihrem Tod der Allgemeinheit zugänglich zu machen. So entstand 2002 die Stiftung Arboretum Park Härle.
Auf gut gehbaren Wegen wurden wir an die verschiedensten Plätze herangeführt. Lage und Sonnenstand sind wichtig, um z.B. auch einmal Exoten gedeihen zu lassen. In früheren Zeiten schmückte man sich mit einem Gehölz aus anderen Ländern, so wie heute das Nobelauto den Wohlstand präsentiert. Farbzusammensetzung ist für den Leiter besonders wichtig. Helle und dunkle Pflanzen, rote und blaue vor dem dunklen Grün der Bäume machen das lebendige Bild des Arboretums aus.
Dinge, die die Natur liefert, macht man sich hier zunutze: Wasser zum Bewässern liefert ein eigener Brunnen, Wildbienen haben ihren Ort, wo sie ihren Nachwuchs unterbringen können.
Sachkenntnis und Liebe zum Objekt vermittelte uns Michael Dreisvogt in verständlicher und oft humorvoller Weise.
Wir sollten wiederkommen, meinte er, zu unterschiedlichsten Jahreszeiten. Ein interessiertes Publikum wie der Heimatverein sei immer willkommen.