Adventszeit im Heimatverein

Die besinnliche Zeit vor Weihnachten ist auch für die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins etwas Besonderes.

Den Auftakt machte das Offene Singen am ersten Adventssonntag. Viele Mitglieder und Freunde waren gekommen, um zunächst gemeinsam im Heimatmuseum die schönen alten Adventslieder zu singen. Begleitet wurden sie von den Hobbygitarristinnen Lydia Stein und Andrea Kollack. Einfühlsam dazu klang die Mandola, gespielt von Toni Klemmer.

Jolanta Lerch als Dirigentin sorgte für den rechten Takt.

Später versammelten sich alle um den geschmückten Tannenbaum im Hof des Museums. „O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen“, war nicht nur eine Aussage im Lied.

Wie immer fand die an diesem Tag im Steinhaus aufgestellte Heimatkrippe auch dieses Jahr ihre Bewunderer.

Weihnachtsplätzchen, ein Glas Glühwein und gute Wünsche für die kommende Zeit beendeten diesen schönen Nachmittag.

Ein paar Tage später war der Besuch des Weihnachtsmarktes in Koblenz angesagt. Eine geführte Besichtigung durch die Stadt, die an zwei Flüssen liegt, war beeindruckend. Zerstört durch viele Kriege im Laufe der Jahrhunderte hatten die Verantwortlichen viel Geschick bewiesen, altes Naturgetreu wieder aufzubauen bzw. dem alten Stil anzu-passen. Die im letzten Sommer stattgefundene Bundesgartenschau tat ihr übriges hinzu, auch das Stadtzentrum anschauenswert zu machen.

Foto: Horst Kollack

Noch einiges steht in den letzten Adventswochen an. Am 3. Adventssonntag wird der Nikolaus zur traditionellen Feier erwartet und die Kranken im benachbarten Krankenhaus dürfen sich ein paar Tage vor dem Fest über weihnachtliche Gesänge der „Museumsmösche“ freuen.

Text: Gertrude Jöbsch