Ausstellung Max Liebermann

Für 25 Mitglieder und Freunde des Heimat- und Geschichtsvereins war es ein Erlebnis besonderer Art, diese Ausstellung anzusehen.

Max Liebermann hatte in seiner Berliner Zeit Gärten und Parks zum Thema seiner Werke gemacht. Teile dieser Bildersammlung hat die Bundeskunsthalle in Natura auf dem Dach nachempfunden. So blieben dem Betrachter das Rasenrondell, umgeben von Blüten der verschiedensten Blautöne in nachhaltiger Erinnerung, als er später das Motiv als Gemälde wiedersah. Ebenso mutete der Rosengarten auf dem Dach, wie ein riesiges Gemälde an.

Die Gärten und Landschaftsbilder stammen aus seiner Berliner Zeit.

Auch andere Stationen in seinem Leben hat Max Liebermann in seinen Bildern festgehalten. Er fühlte sich sehr den alten niederländischen Meistern verbunden und wählte die Niederländer in ihrem Leben und Wirken oft als Motiv. Ebenso verfuhr er mit der Arbeit der Bauern. Nicht immer erntete er dafür Lob. Sein Gänserupfbild trug ihm den Namen eines „Schmuddelmalers“ ein.

Die Ausstellung widmete einen großen Teil der Portraitmalerei, wobei der Künstler selbst

wohl sein liebstes Modell war.

Diese Ausstellung zu besuchen, war eine gute Idee, wie an der regen Beteiligung zu ersehen war.