25 Jahre Heimatmuseum Beuel

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich weit über hundert geladene Gäste im Hof des Heimatmuseums eingefunden, um mit einem Festakt der Gründung des Museums vor 25 Jahren zu gedenken.


Der Schulchor der Josef Schule in Beuel eröffnete unter Leitung seiner Dirigentin Julia Dams mit zwei Liedern die Feier.
Alsdann ließ der Bezirksbürgermeister Wolfgang Hürter es sich nicht nehmen, voller Stolz auf dieses Museum in seinem Amtsbereich hinzuweisen.
Anschließend begrüßte Dr. W.E. Spengler, Vorsitzender des Heimat und Geschichtsvereins, die Gäste und erzählte aus der Geschichte des Heimatmuseums.
Voller berechtigter Freude stellte Hans Lennarz, der Leiter des Heimatmuseums, eine Festschrift vor, die in monatelanger Arbeit von 18 Autoren erstellt worden war. Er lobte „seine“ Mitarbeiter, die nicht unerheblich zum Gelingen dieses Festes beigetragen hatten.

Der Musikverein Beuel 1922 erfreute zwischen den Reden mit klassischer Musik.

Von allen als Höhepunkt des Tages empfunden, wurde die Laudatio von Dr. Manfred van Rey, der in die Rolle des ersten Bürgermeisters der Samtgemeinde Vilich, Leonhard Stroof, geschlüpft war. In gekonnt rheinischem Dialekt ließ er die Zeit von 1809 bis heute Revue passieren. Sein Schwerpunkt lag natürlich in den Jahren ab 1986, dem Grün-dungsjahr des Museums.

Bevor die letzten klassischen Töne erklangen, sprach der Leiter des Brückenhof Museums in Oberdollendorf, Lothar Vreden, dankbar über seine freundschaftlichen Beziehungen zu Richard Wagner, der ihm Mut gemacht hatte, das Brückenhof Museum einzurichten.

Und dann wurde gefeiert! Die Blaskapelle „Schääl Sick“ unter der Leitung von Friedel Büchel sorgte für eine aufgelockerte Stimmung als, bei einem Glas Sekt, einem Imbiss und vielen guten Gesprächen der ereignisreiche Tag sich rundete.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hatte es dann doch noch geschafft, zu „seinem“ Museum zu kommen, ein paar dankbare Worte zu sprechen und eine Weile mit zu feiern.