Besuch in der Kunst- und Ausstellungshalle

16 Mitglieder des Heimat- und Geschichtsverein trafen sich zur Führung durch die Ausstellung „Byzanz“. Uwe Fich erklärte uns in seiner bekannt lockeren Art die Geheimnisse dieses großen Reiches, das im eigentlichen Sinne keines war; denn es gehörte zum römischen Reich. Trotzdem bewahrte es seine eigene Kultur, d.h. die Religion und die Kunst erhielten sich eigenständig.
Byzanz ist gedanklich mit viel Prunk verbunden und wir wurden nicht enttäuscht.


Goldschmuck für die Fürstinnen oder die prachtvolle Ausstattung der Hagia Sophia,
die in einer Animation dargestellt war, begeisterte uns.
Die Madonnendarstellungen auf den Ikonen wiesen einen starken Unterschied zu den Exponaten der kürzlich besuchten Ausstellung „Schöne Madonnen am Rhein“ auf.
Die „Mutter Gottes“ der Ostkirche ist immer dem Kind zugewandt, ebenso wie das Kind der Mutter.

Wir erfuhren, dass Elemente der Byzantinischen Baukunst später, als dieses Reich zu Rom gehörte, hier einflossen.
So ist z. B. auch in Ravenna in Italien und im Katharinenkloster in Jerusalem der Einfluss des Byzantinischen Reiches noch sichtbar.
Byzanz hieß unter Herrschaft Kaiser Konstantin Konstantinopel; heute kennen wir die Stadt unter dem Namen Istanbul.