„James Cook“ Besuch in den Kunst- und Ausstellungshallen der BRD

James Cook (1728 – 1779), so erfuhren die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins zu Beginn der Führung durch Uwe Fich, hat eigentlich nichts entdeckt.

Trotzdem ist sein Name als besonderer Seefahrer in die Geschichte eingegangen. Seine in drei Reisen angesammelten Exponate sind erstmalig in einer Ausstellung zusammen-getragen worden, die neue Erkenntnisse über eine Vielzahl von Disziplinen wie Navi-gation, Astronomie, Naturgeschichte, Philosophie und Kunst ergaben. U. a. haben diese Reisen die Begründung einer neuen Wissenschaft bewirkt, der Ethnologie = Völkerkunde.

Diese Exponate waren bereits Ende des 18. Jahrhunderts bekannt, aber in verschiedenen naturkundlichen Sammlungen in ganz Europa verstreut.

Federornamente, Holzskulpturen und andere Exponate sind kunsthistorisch von großem Wert, da Vergleichbares in der Südsee heute nicht mehr zu finden ist.

Begleitet wurde James Cook auf seinen Reisen von Persönlichkeiten, die nicht zuletzt dazu beitrugen, dass die Reisen von solch weittragender Bedeutung sind.

Der Botaniker Joseph Banks, ein begüterter Engländer brachte von der ersten Reise

Eukalyptus, Akazie und Mimose nach Europa. Neuseeland und Australien wurden auf dieser Reise erstmal kartographiert.

Georg Forster, ein deutscher Reiseschriftsteller, verdanken wir eine wissenschaftlich fundierte Reiseliteratur, die er mit seinem Vater, ebenfalls Botaniker, auf der zweiten Reise Cooks erstellte. Diese Reise führte zu den Tonga-Inseln und den Osterinseln.

In einem monumentalen Ölgemälde stellte der Maler W. Hodges Kriegsboote dar.

Die dritte Reise führte entlang der nordamerikanischen Küste. Diese Reise wurde von John Webber in minutiösen Details dokumentiert.

Auf dieser Reise starb Cook 1779 eines gewaltsamen Todes in Hawaii.

Diese Ausstellung anzubieten und zu besuchen, war eine gute Wahl des Heimatvereins.