Offenes Singen im Heimatmuseum am 1. Advent

“Nicht alles kommt, wie wir es erwarten”, so gab es am 1. Adventssonntag keinen Schnee, der leise rieselte und kein Schneeflöckchen, das lautlos zur Erde fiel.

Trotzdem begeisterten die sangesfreudigen Museumsmösche die Zuhörer mit ihren vorweihnachtlichen Liedern aus aller Welt.

Aus Schweden und Finnland kamen die Lieder von den Weihnachtsgeistern und Wichteln, ein Sterndreherlied aus der Schweiz und “der kleine Trommler” aus England.

Unsere alten deutschen Weihnachtslieder ehrten den prächtigen Baum in der Mitte des Museumshofes. Er war dieses Jahr besonders schön geschmückt. Bei der Studienreise nach Bodenmais wurde schon an ihn gedacht und für ihn der Strohschmuck mitgebracht.

Begleitet wurde der Gesang von den Gitarrespielerinnen Lydia Stein und Andrea Kollack.

Zwei kleine Flötenspielerinnen gaben ihr Bestes im Zusammenspiel mit der Chorleiterin Jolanta Lerch.

Die Krippe, zu dieser Jahreszeit das Herzstück des Steinhauses, gehört zum festen Bestandteil des Heimatmuseums. Man kann sie immer wieder ansehen, ob von innen oder von außen durch die Fenster der Wagnergasse, sie ist Heimat, sie gehört zu uns.

Ein gutes Gespräch bei Glühwein und Plätzchen beendete die adventliche Stunde, aus der man Schönes und Besinnliches mit nach Hause nehmen konnte.