Fahrt nach Maria Laach

Der Besuch des Laacher Sees war die notwendige Folge nach dem informativen Aufenthalt im Lavadom im vergangenen August.


Ein Linienbus brachte 30 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins bei zunächst trübem Herbstwetter in zweieinhalb Stunden nach Maria Laach.
Schon die Fahrt durch die herbstlich gefärbte Eifel war ein Erlebnis.
In Maria Laach teilte sich die Gruppe. Die Wanderer liefen den See entlang und erzählten später von ihrer aufwendigen Rast in der „Blockhütte“.
Die Übrigen nahmen das vielfältige Angebot rund um die Abteikirche an.
Die Kirche selbst, ein romanischer Sakralbau, wurde zwischen 1093 und 1216 von Heinrich II. von Laach und seiner Frau Adelheid gestiftet. Die sechstürmige Klosterkirche – Laacher Münster- ist eine gewölbte Pfeilerbasilika und gehört mit ihrem prachtvollen Westeingang, dem so genannten Paradies, das einmalig ist in seiner Art nördlich der Alpen, und seinem 1859 restaurierten Kreuzgang zu den schönsten Denkmalern romanischer Baukunst aus der Salierzeit.
Die Klostergärtnerei zeigte eine Fülle von Pflanzen und Blumen für jede Jahreszeit. Die meisten von uns nahmen Pflänzlein mit nach Hause.
Ein Film über das Klostertum veranschaulichte das Leben der Benediktinermönche.Im Klostershop waren nicht nur interessante Bücher zu erwerben. Auch geschmackvoller Schmuck, meistens mit Steinen verarbeitet, wurde vielfältig angeboten.
Ein besonderer Augenschmaus war die Ausstellung der Schreiner. Ein Haus auf einer An-höhe mit Blick zum See war komplett eingerichtet. Einheimische Hölzer waren handwerklich bestens zu Gebrauchsmöbeln verarbeitet. Jedes Möbelstück, ob in den Wohnräumen oder Schlafzimmern, war funktionell ausgefeilt. Trotzdem vermittelte es einen warmen und gemütlichen Eindruck.
Jeder nahm etwas anderes Schönes in der Erinnerung mit auf der nun schnelleren Rückfahrt am Rhein entlang.