Austellung in Königswinter

Eine lebensgroße Schaufensterpuppe, gekleidet mit einem Originalkostüm der Beueler Wäscherprinzessin im Eingang des Hauses Bachem gegenüber dem Rathaus ist Blickfang und Anziehungspunkt für die vorbeieilenden Besucher von Königswinter gewesen und hat sie animiert, die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereine im Siebengebirgsraum zu besuchen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereine hat diese Ausstellung initiiert, die am Wochenende 07. und 08. Juni 2008 im Zentrum von Königswinter stattgefunden hat.

14 Vereine aus diesem Raume haben die Idee der Arbeitsgemeinschaft aufgegriffen und diese Ausstellung mit Publikationen und musealen Attraktionen bestückt.

Dabei hat sich der Stand des Heimat- und Geschichtsvereins Beuel, der liebevoll von Reinhold Schmerbeck und Claus Werner Müller arrangiert worden ist, sehen lassen können.

Blickfang ist neben der Wäscherprinzessin, der Standarte des Heimat- und Geschichtsvereins und des Modells des Heimatmuseums die Wäscherin mit Bottich und früheren Waschutensilien gewesen. Staunenden haben die Besucherinnen und Besucher festgestellt, wie mühevoll früher das Wäsche waschen gewesen sein muss und haben so manchen Vergleich mit den Möglichkeiten einer heutigen, modernen Haushaltsführung gezogen.

Natürlich haben die zahlreichen interessanten Publikationen sowie die beiden Hinweistafeln auf die Aktivitäten des Heimat- und Geschichtsvereins sowie des Heimatmuseums und die Ursprünge der Beueler Weiberfastnacht, dargestellt am Beispiel der alten Standarte des Beueler Damenkomitees von 1824 nicht fehlen dürfen.

Dieses Ausstellungsprinzip haben viele andere der angeschlossenen Vereine in die Tat umgesetzt und nicht nur ihre Publikationen vorgestellt sondern auch diverse Ausstellungsstücke und Schätze ihrer Museen und Heimatstuben präsentiert, so dass eine lebendige Vielfalt diese Ausstellung geprägt hat.

Abrundung und aktiver Höhepunkt der Ausstellungstage ist der Beitrag des Heimat- und Geschichtsvereins Beuel durch ein „offenes Singen“ der Museumsmösche unter der musikalischen Leitung von Jolanta Lerch und mit musikalischer Begleitung von Lydia Stein am Sonntagnachmittag gewesen,

Trotz der geringen werblichen Maßnahmen sind dank der Wäscherprinzessin im Eingangsbereich zur Ausstellung eine Reihe von Besuchern in die Ausstellung gelockt worden, so dass nach Ende der Veranstaltung die Verantwortlichen eine positive Bilanz dieser Veranstaltung gezogen haben.

(Claus Werner Müller)