Besuch des Rheinischen Landesmuseums

Unter dem Thema „Krieg und Frieden“ hatten manche der zwölf Teil-nehmer sich etwas anderes vorgestellt. Doch schon bald wurden wir von Uwe Fich belehrt, dass Kelten, Römer und Germanen bis auf den heutigen Tag die politische Situation in Europa bestimmen.

Nichts ist mehr eindeutig römisch, womit überwiegend die Zeit Caesars gemeint ist, als er von 58 bis 51 vor Christi Geburt den Gallischen Krieg zwischen Atlantikküste und Rhein führte.

Caesar unterwarf sich den Keltenstamm Eburonen und überführte deren Schätze wie Gold, Schmuckstücke Münzen etc. in das Vermögen der Römer. Die Kelten, die überlebten, zogen römische Uniform an und waren fortan Römer. Ebenso geschah es mit den Germanen.

Uwe Fich bewies uns anhand vieler Funde, die in ausgegrabenen Siedlungen gemacht wurden, wie nach und nach die römischen Einflüsse in das Alltagsleben der Rheinländer Einzug hielten.

Der General-Anzeiger behauptet in seiner Ausgabe vom 31. Juli 2007 :

Dieser mitunter verwirrende Mischmasch, dieses Multi-Kulti aus keltischen, germanischen und römischen Einflüssen macht die Ausstellung anschaulich.

Dieser Meinung waren wir ebenfalls, als wir nach 2 Stunden als Letzte für diesen langen Tag das Museum verließen.