Brauchtumspflege

Da St. Martin um die Zeit seines Beerdigungstages am 11. November viele Kinder mit seiner Gegenwart beglücken muss, kam er in diesem Jahr zu den Museumsmösche ein paar Tage später.

Begleitet von einem armen Bettler zog er in der Scheune des Heimatmuseums die Zügel an und erzählte von seinem Leben. In Ungarn als Sohn eines römischen Offiziers geboren, wurde er selbst Offizier und tat Dienst in Gallien. Hier begegnete ihm auch der Legende nach der arme Mann, mit dem er seinen Mantel teilte. Dies war der Anlass, dass er sich taufen ließ. Er beeindruckte die Menschen durch sein frommes Büßerleben. Als das Volk von Tours ihn zu seinem Bischof wählen wollte, versteckte er sich, so ist uns überliefert, bei den Gänsen im Stall, die ihn durch ihr Geschnatter verrieten.

Wir Erwachsenen hatten viel Spaß mit dem Heiligen, besonders als er uns einen Weckmann überreichte.