60 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Beuel am Rhein e.V.

150 Mitglieder und Gäste waren der Einladung des Vorstandes zum 60-jährigen Jubiläum des Heimat- und Geschichtsvereins gefolgt.

Der Musikverein Beuel – 1922 eröffnete die Feier und gab ihr durch musikalische Darbietungen zwischen den einzelnen Programmpunkten einen würdigen Hintergrund.

Der Vorsitzende Dr. Spengler beleuchtete in seiner Begrüßungsansprache kurz die Anfänge des Vereins, als bei der großen Völkerwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg Menschen in Beuel ihre zweite Heimat suchten. Prof. Neu gründete aus dieser Intention heraus den Verein, der es sich auch heute noch zur vornehmsten Aufgabe macht, durch die Erkundung der Heimat, Brauchtumspflege u.v.m. das Heimatgefühl zu stärken.

Dies ist festgehalten in der Chronik, die Margarete Riede auch für die letzten 10 Jahre zusammenstellte.

Zu Heimat und Brauchtum passt auch die Schrift von Elisabeth Krämer, die lange Jahre die Beueler Wäscherprinzessin einkleidete und dies in einer kleinen Broschüre festhielt.

Auch der Festvortrag von Heinrich Blumenthal über Besonderheiten der Schwarzrheindorfer Doppelkirche setzte Akzente für Heimat und Heimatverein.

Dokumentiert wurde dieses Zusammengehörigkeitsgefühl durch die Tatsache, dass der Verein endlich nach 60 Jahren eine eigene Fahne bekam. Sponsoren aus den eigenen Reihen hatten erheblich dazu beigetragen, dass es nun eine sehr schöne Standarte gibt.

Vertreter der Bundesstadt Bonn und befreundete Vereine entboten Grußworte und wünschten dem Verein alles Gute. Besonders gefreut haben uns die Worte des 2. Vorsitzenden des Heimatvereins Schwanewede bei Bremen. Uli Hofmann war viele Jahre Mitglied unseres Vereins und aktiver Helfer im Museum. Er zog zurück in seine Heimat und brachte den dortigen Heimatverein auf Schwung.

Zum Abschluss des Festes hatten fleißige Hände einen Imbiss und Getränke vorbereitet, die nach Singen des Vereinsliedes, das von Kurt Krämer überarbeitet worden war, redlich verdient waren.